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Medizinische Selbsttests versprechen schnelle Ergebnisse ohne lange Wartezeiten. Aber wie zuverlässig sind sie und können sie eine ärztliche Diagnose ersetzen?
Früherkennung ist bei vielen Erkrankungen wichtig. Daher möchten viele Menschen ihre Gesundheit im Blick behalten und rechtzeitig Auffälligkeiten erkennen. Selbsttests erscheinen dann als gute Lösung – vor allem, wenn Untersuchungstermine in der Praxis mit langen Warte- oder Fahrzeiten verbunden sind. Doch bei der Anwendung von Selbsttests gibt es einiges zu beachten.
Welche Selbsttests gibt es?
Das Angebot ist groß und wächst stetig. Besonders häufig eingesetzt werden folgende:
Wie funktionieren die Tests?
Viele der Selbsttests sind als sofort einsatzfähige Sets in Apotheken, Drogeriemärkten oder online erhältlich. Manche liefern ein Sofortergebnis, andere erfordern das Einsenden einer Probe an ein Labor. Meist werden kleine Blut-, Speichel-, Urin- oder Stuhlproben benötigt.
Sind Selbsttests sicher?
Wer Selbsttests zuhause anwendet, sollte einige Punkte beachten, um verlässliche Ergebnisse zu erhalten und Fehlinterpretationen zu vermeiden:

Wichtig: Selbst sehr zuverlässige Tests ersetzen keine ärztliche Diagnose. Sie sollten sie daher eher zur Orientierung nutzen, aber bei Verdacht auf schwerwiegende Erkrankungen auf jeden Fall eine Arztpraxis aufsuchen. Bei auffälligen oder unklaren Ergebnissen sollte immer ein Arzt oder eine Ärztin hinzugezogen werden, um die Befunde richtig zu bewerten und gegebenenfalls eine Behandlung einzuleiten.
Melanie Thalheim