Knieendoprothetik auf Top-Niveau

Knieendoprothetik auf Top-Niveau

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PROF. DR. JOHANNES HOLZ / DR. ANSGAR ILG / DR. STEFAN SCHNEIDER / PROF. DR. NILS HANSEN-ALGENSTAEDT

OrthoCentrum Hamburg – ORTHOPÄDIE

Mehr als ein Jahrzehnt ununterbrochen auf Platz 1 des Deutschen Endoprothesenregisters (EPRD) für Teilgelenk- und Kniegelenkversorgung: Mit dieser eindrucksvollen Bilanz dokumentierter Spitzenqualität können die Spezialisten im OrthoCentrum Hamburg an der Hansastraße ihre herausragende Expertise auf diesem Gebiet eindrucksvoll belegen. Prof. Dr. Johannes Holz,
Dr. Ansgar Ilg und Dr. Stefan Schneider zählen bundesweit zu den renommiertesten Experten für rekonstruktive Kniechirurgie und Knie-Endoprothetik. Sie verbinden langjährige Erfahrung mit aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen und modernster Medizintechnik. Besonders in der Robotik-assistierten Knie-Endoprothetik setzen sie Maßstäbe und erzielen durch präzise Implantat-Positionierung und optimierte Weichteilbalancierung herausragende funktionelle Ergebnisse. Zentrales Element ihres Behandlungskonzepts ist dabei die konsequente patientenindividuelle Planung.

Für uns ist das sogenannte Patient Related Outcome entscheidend.

Ein entscheidender Erfolgsfaktor sei die richtige Therapiewahl, betont Holz. „Wir operieren ausschließlich Patienten mit einem hohen Leidensdruck. Wenn möglich, ersetzen wir lediglich die geschädigten Gelenkanteile durch Teilprothesen und erhalten die gesunden Strukturen. In vielen Fällen kann das Knie sogar noch mit zellbasierten Verfahren wie dem Minced-Cartilage-Verfahren behandelt werden.“ Menschen mit geringem Leidensdruck müssten hingegen anders beraten werden, etwa im Hinblick auf Gewichtsreduktion, eine Anpassung der sportlichen Belastung oder veränderte Alltagsaktivitäten. Im Orthocentrum stehe dafür das gesamte Spektrum konservativer Therapieverfahren zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem Eigenbluttherapie (ACP), Supplementbehandlungen mit Hyaluronsäure sowie Stammzelltherapien aus dem Fettgewebe (AdSC). „Entscheidend ist für uns das Patient Related Outcome – also das Behandlungsergebnis aus Sicht der Patienten.“

Scanner

Ergebnisse über Jahre systematisch ausgewertet
Seit mehr als zehn Jahren werden im OrthoCentrum Behandlungsergebnisse systematisch erfasst und ausgewertet – darunter Gelenkfunktion, Schmerzen und Lebensqualität. „So konnten wir zeigen, dass Patienten nach einer Meniskusnaht langfristig bessere Ergebnisse erzielen als nach einer Teilentfernung des Meniskus“, erklärt Dr. Ansgar Ilg. Inzwischen lägen Daten von rund 5.000 konservativ und operativ behandelten Patientinnen und Patienten vor. Diese evidenzbasierte Arbeit mache einen großen Unterschied, so Ilg. Ein weiteres Beispiel sei das analog konditionierte Plasma (ACP), eine Form der Eigenbluttherapie, bei der vor allem mit Hilfe der Blutplättchen natürliche Reparaturmechanismen genutzt werden. „Wir können mit unseren Daten zeigen, dass diese Therapie nach 60 Monaten deutliche Vorteile hinsichtlich Funktion und Schmerzlinderung bringt. Diese kontinuierliche Ergebnisüberprüfung ist für uns die Grundlage fundierter, evidenzbasierter Therapieentscheidungen.“

Die konsequente Auswertung von Langzeitdaten helfe, den Nutzen von Therapien realistisch einzuschätzen und weniger wirksame Verfahren zu erkennen, erklärt Holz. „Unsere Ergebnisse nach individuell angepasster Knieendoprothesenversorgung sprechen für sich: Über 93 Prozent der Behandelten sind mit dem Ergebnis zufrieden. Zudem zeigt das EPRD eine gegenüber dem bundesweiten Durchschnitt um mehr als 50 Prozent reduzierte Notwendigkeit einer Folge-OP.“

Modernste Technik unterstützt beim Gelenkersatz
Ein weiterer wichtiger Erfolgsfaktor im OrthoCentrum seien die hier verfügbaren technologischen Innovationen, ergänzt Ilg. So helfe beispielsweise das Robotersystem CORI™, die Präzision und Passgenauigkeit von Kniegelenkprothesen noch weiter zu verbessern. „Der Roboter selbst ist auf den ersten Blick eher unscheinbar, eine handgeführte Knochenfräse. Das Besondere ist dabei, dass CORI™ computernavigiert exakt nur das Knochengewebe abschleift, das für das Einpassen der Prothese entfernt werden muss.“ Den optimalen Sitz der ausgewählten Teil- oder Vollprothese planen die Spezialisten vor der Operation am Computer. „Dabei wird auch die gemessene Spannung der Innen- und Außenbänder übertragen, um die individuelle natürliche Beweglichkeit wiederherstellen zu können. Die Patienten profitieren davon durch weniger Fremdkörpergefühl, erhöhte Beweglichkeit und stabilere Bandführung“, lobt Holz. „Der Roboter hilft uns, die detaillierte Planung im OP tatsächlich 1:1 umzusetzen“, sagt Ilg. Sobald die vordefinierte Grenze erreicht ist, stoppe die CORI™-Fräse sofort und ziehe sich zurück. So werde exakt nur so viel Knochenmaterial entfernt, wie der passgenaue Sitz der Teil- oder Vollprothese erfordert.

Dr. Stefan Schneider

Uns ist wichtig, die Ergebnisse unserer Behandlungen immer wieder zu überprüfen und auf dieser Basis die richtigen Entscheidungen zu treffen.

Ein Team, mehrere Standorte
Neben dem Hauptsitz in Harvestehude verfügt das OrthoCentrum Hamburg noch über Praxen in Fuhlsbüttel und Norderstedt. Die Operationen werden in den neuen OPs der Paracelsus Klinik Henstedt-Ulzburg durchgeführt, dort stehen dem OrthoCentrum die Tagesklinik für ambulante Behandlungen und auch eine komfortable Elektivstation für die stationäre Betreuung der Patientinnen und Patienten zur Verfügung. Zum 13-köpfigen Ärzteteam gehören neben den Knie- und Hüftspezialisten auch Experten für Schulter-, Hand-, Fuß- und Sprunggelenke sowie die Wirbelsäule. „Das OrthoCentrum Hamburg gehört heute zu den größten kassen- und privatärztlichen Praxen der Stadt, wir decken hier das gesamte Spektrum der modernen Orthopädie ab – von der konservativen Behandlung bis zum Gelenkersatz.“

Schwerpunkte:

  • Knie-, Hüft-, Schulter- und Fußendoprothetik
  • Sportverletzungen
  • Arthroskopische Knie-, Schulter-, Ellenbogen-, Fuß- und Handchirurgie
  • Komplexe Wirbelsäulenchirurgie
  • Berufsunfälle (D-Arzt-Verfahren)
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